netwerch entwickelte zusammen mit der bauherrschaft ein konzept zum umbau des wohnhauses sowie der umnutzung des ökonomieteils zu atelier und werkstatt und zeichnete verantwortlich für baueingabe, bauleitung sowie kostenkontrolle des gesamten projektes.
das neue laborsystem vosselervision wurde in zusammenarbeit mit dem institut innenarchitektur und szenografie der hochschule für gestaltung und kunst fhnw für die firma vosseler ag mit sitz in therwil entwickelt. durch den einbezug ergonomischer, technischer und funktionaler kriterien und einem konsequenten design ist ein system entstanden, das sich sowohl nahtlos in die laborlandschaft integriert, als auch unübersehbare optische zeichen setzt.die laborlinie vosselervision basiert auf dem lieferprinzip «plug and play». das ermöglicht ihre direkte und einfache installation und trägt dem anspruch nach flexibilität im labor rechnung. vosselervision ist in den drei ausbaustufen basic, executive und personal erhältlich. bei allen ist die arbeitshöhe stufenlos verstellbar. so kann mit derselben laboreinheit jede gewünschte arbeitssituation hergestellt werden (steh- und sitzarbeitsplatz).
einher mit der möbelentwicklung wurde in zusammenarbeit mit LIMA-KILO_WHISKEY ein auftritts- und kommunikationskonzept entwickelt auf dessen grundlage bislang die neue website sowie ein workbook für architekten und laborplaner von vosselervision entstanden sind.
bildlegende
bild 1: vosselervision wandschrankzeile mit aufbauschränken.
bild 2: vosselervision arbeitsinsel bestehend aus sechs arbeitsplätzen, ausgerüstet mit schrank- und schubladenkorpusse und zentraler medienschnittstelle.
bild 3: vosselervision arbeitszeile mit arbeitsflächen oder spülbecken und integrierter wasserzuführung sowie hängeschränke mit leiterschiene.
aufgenommen: tillotts pharma ag, rheinfelden, ch; bilder: brigit rufer
datenblatt_vosselervision.pdf [200.6 KB]


vosselervision showroom
netwerch + fhnw hgknovember 2009
der showroom für die präsentation vom neuen labormöbel vosseler vision wurde ebenfalls in zusammenarbeit mit dem institut innenarchitektur und szenografie der hgk fhnw entwickelt und umgesetzt. dabei ging es um die organisation der möbel sowie um eine abtrennung des showrooms im sonst als lager genutzten gebäude. die trennschicht wurde verdreht zur bestehenden architektur eingezogen. so entsteht für die präsentationsfläche eine eigene raumgeometrie an welcher sich die ausgestellten objekte ausrichten. die trennschicht wird mittels rückprojektion mit rasterbildern aus der produktion bespielt.




"égal" wettbewerbsbeitrag embru + werkbund schweiz
netwerchnovember 2009
égal ? ein variables regalsystem
das geschichtete möbel ist zum einen auf der tablar-ebene (wahl und positionierung der u- und l-elemente), wie auch im gesamtausmass (durch die anzahl der schichtung) variabel. vom ?zweigeschossigen? sideboard, über den kopfhohen raumtrenner, bis zum raumhohen büchergestell bietet das baukastensystem alle möglichkeiten. die anwendungsmöglichkeiten dieses möbels sind sehr breit. man kann sich das égal gut in privaten bereichen vorstellen aber auch in büros oder öffentlichen räumen.
égal ? eine einfache konstruktion
die simple konstruktion aus verschiedenen elementen kann ohne werkzeuge kinderleicht aufgebaut werden. ein égal wird stockwerk für stockwerk aufgebaut. nach dem sockel folgen immer abwechslungsweise ein tablarelement und die u- oder l-elemente welche in den tablareinschnitten eingeschoben werden.









Blickfang Sonderschau am Designers' Saturday in Langenthal
netwerchnovember 2008
die sonderschau der blickfang am designers' saturday in langenthal wurde von uns konzipiert und realisiert. ziel war es 15 verschiedene aussteller in einem übergreifenden gestaltungskonzept im hochregallager der firma girsberger in bützberg zu präsentieren. grundidee war es die gegebene raumstruktur der regale aufzubrechen und die besucher durch einen unerwarteten parcours zu führen. ein segeldach begrenzte den raum nach oben und bildete die nischen der aussteller.
fotos: daniela radic













das duo zange und rampe sollen dem benutzer beim anziehen der schuhe behilflich sein. die schuhlöffelzange entspricht in ihrer funktion einem langen schuhlöffel der greifen kann. im gegensatz zu einem schuhlöffel vereinfacht die zange nicht nur das reinschlüpfen in die schuhe, sondern sie hilft auch beim positionieren der schuhe, um dann anschlissend in die schuhe zu steigen. die binderampe sorgt für ein bequemes binden. sie ersetzt in dieser funktion so manche stuhl- oder bankfläche oder auch treppenstufen, welche man sonst aufsucht, um das binden zu erleichtern. zugleich ist die rampe ist auch halterung für die zange.
zange und rampe sind grundsätzlich aus rechteckigen blechstreifen gefertigt. durch die abbiegungen erhalten die beiden ihre form. die verbindungen der rampe sind punktgeschweisst, diejenige der zange ist mit einer öse vorgesehen. die gesamte konstruktion des duos ist simpel und effizient. die materialisierung und die oberflächen sind zwischen den beiden gegenständen differenziert gewählt: die rampe aus stahlblech einbrennlackiert; die zange aus robusterem, glänzendem chromstahl.
die schuhlöffelzange und die binderampe gehören bestimmt nicht zu den überlebenswichtigen utensilien des lebens, jedoch bilden sie ein elegantes duo, welches jeder person mit witz und charm im alltag begegnen und helfen kann.
lista office
schuhloeffel_netwerch.pdf [262.6 KB]






Anfangs November wird Tokio zum Zentrum der Design Welt: Dann findet alljährlich die Tokio Design Week statt. Neben dem Hauptevent, der 100% design tokyo, gibt es eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Die wichtigste davon ist die Design Tide, die neben arrivierten Designern auch newcomern eine ideale Plattform zur Präsentation bietet.
netwer.ch inizierte zusammen mit der in der Schweiz lebenden Japanerin Megumi Merlot von merlot-t als Koordinatorin diesen Auftritt in Tokyo. Aufgrund des sehr schmalen Budgets leistete jeder eine Beitrag zum gelingen dieses Projektes. Es entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Designern. StauffacherBenz war verantwortlich für Grafik und Öffentlichkeitsarbeit, Brandnewdesign und netwer.ch bauten Transportkisten welche gleichzeit auch Podeste in der Ausstellung waren und nicht zuletzt konnten wir für die realisierung auf die Infrastruktur der FHNW HGK zurückgreifen. Ein herzliches Dankeschön an alle die zum gelingen dieses Projektes beigetragen haben.
teilnehmer
brandnewdesign: alain jost link
netwerch: noah baumgartner, daniel christen, andreas christen
stauffacherBenz: stefan stauffacher link
julie studer: julie studer link
fhnw hgk institut innenarchitektur und szenografie link
swiss_signature_review.pdf [47.6 KB]







de robe
netwerchoktober 2007
die de robe ist ein stummer diener mit vielfältigen einsatzmöglichkeiten. über nacht als träger der durch den tag getragenen kleider, beim bügeln zum aufhängen der frisch gebügelten hemden und bei einladungen, wenn die eigentliche garderobe die mengen an kleidungsstücken der besucher nicht mehr aufnehmen kann. aus rohem ahornholz und einer buchenstange ist sie in wenigen minuten, ohne spezielle werkzeuge zusammengebaut.
price on application: link

baumhütte
tadashi kawamatajuni 2007
der japanische künstler tadashi kawamata, der 2004 schon für die wooden terrace beach mit netwerch zusammen gearbeitet hat, leistete auf einladung einen beitrag zur art unlimited 2007 in basel. entstanden ist ein kleines baumhaus an einem laternenpfosten auf dem messeplatz in basel. nerwerch war zusammen mit dem künstler verantwortlich für die organisation und realisierung des projektes.
raum(ver)suche
netwerch und FHNW HGK Baseljanuar 2006
Der Auftritt an der Internationalen Möbelmesse 06 in Köln ist eine Versuchsanordnung zur Erforschung von Raumformen und den daraus entstehenden Raumatmosphären. Während der Messedauer experimentieren Studierende des Institutes Innenarchitektur und Szenografie mit dem eigens dafür entwickelten Raumbildungssystem und bilden Raumformen zu unterschiedlichen Themen.
Das Raumbildungssystem besteht aus einem Konstrukt, dessen Kantenlängen frei einstellbar sind und dessen Seitenflächen beliebig geöffnet und geschlossen werden. Mit unterschiedlichen Leuchtmitteln kann die Stimmung der entworfenen Räume verändert werden. Fest installierte Kameras dokumentieren die Versuche. Dieses Material wird ausgewertet, bearbeitet und den Messebesuchern als Dokumentation mitgegeben. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Raum, welche durch die Projektverantwortlichen initiiert wurde, wirkt am Institut für Innenarchitektur und Szenografie nach.
Dieses Projekt wurde im Rahmen des Future Points der Internationalen Möbelmesse in der Kategorie «Kommunikation» mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
auftrag für ein konzept zur neugestaltung der stirnfassade eines kindergartens. das projekt wurde noch nicht realisiert.
dokumentation.pdf [442.7 KB]



entstanden als supplement für unsere kunden der ersten stunde. darum präsentiert sich die freeware_no1 mit dem schriftzug des netwerchvorgängers punktch. wir waren erstaunt, als wir über hundert ecken und per zufall erfuhren, dass es im ausland eine gestalterische hochschule gibt, in der die freeware_no1 ein vorlesungsthema war. das file im format a3 ausdrucken.
freeware_no1.pdf [22 KB]



der japanische künstler tadashi kawamata wurde vom komitee der sun21 (internationales Energieforum) eingeladen, einen beitrag zum alljährlichen kongress zu leisten. netwerch arbeitete als bindeglied zwischen auftraggeber und künstler und war verantwortlich für die planung und realisierung des projektes.
aufbau.mov [6.8 MB]
kurzdokumentation.pdf [258.3 KB]
