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Umnutzung und Sanierung Effingerhof, Brugg
Dezember 2024

Der ehemalige Sitz der Adelsfamilie der Effinger in der Stadtmauer von Brugg wurde 1864 durch einen Neubau für eine Druckerei ersetzt. Dieser wurde bis in die 1960er-Jahre kontinuierlich erweitert. Nach der Stilllegung des Druckbetriebs wurde in einem breit angelegten, partizipativen Verfahren nach neuen Nutzungsmöglichkeiten für das Gebäude gesucht. Im Anschluss wurde ein Studienauftrag ausgeschrieben, an dem wir eingeladen wurden.

Unser Projekt sah eine weitgehende Umnutzung des Gebäudekomplexes zu einer «Multifunktionsmaschine» vor, wobei mit der bestehenden Bausubstanz sehr sorgsam umgegangen wurde.

Nach Erhalt des Auftrags durften wir das Projekt weiterentwickeln – nicht zuletzt gemeinsam mit den unterschiedlichen Nutzerinnen und Nutzern, die im Verlauf der Projektierung dazugestossen sind. Nach Abschluss der Bauarbeiten beherbergt das Haus nun unter anderem die Stadtbibliothek, eine Beratungsstelle, eine Kindertagesstätte, ein Tanzstudio, eine Polsterei, ein Café, einen Veranstaltungsraum sowie 39 Wohnungen in unterschiedlichsten Formen und Grössen.

Um den Charakter des Gebäudes zu erhalten und deren Qualitäten auszuspielen, sind wir mit strukturellen Eingriffen bewusst zurückhaltend. Einzig die Schaffung eines offenen Treppenhauses, als Raumgefüge welches alles zusammenbringt, hat die Raumstruktur des Gebäudes deutlich aufgebrochen.

Team: Netwerch (Architekur und Bauleitung), Mund Ganz und Partner AG (Bauingenieur), Polyteam AG (HLKS-Planung),
R+B Engineering AG (Elektroplanung), Müller Illien (Landschaftsarchitektur), Con Color (Farbkonzept)
Bilder: Benjamin Kunz

© 2026 Netwerch AG

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